Auch in diesem Jahr wird der Frühling......
.......zum Gähnen schön!
Klaus Amann
Wetten, dass die meisten von uns beim Anblick dieses herzigen
Knuddelwauwaus tief und kräftig dem Frühling entgegen
gähnen? Eine neue Forsa-Studie der DAK stellt fest: Jeder zweite
Deutsche ist inzwischen genervt von Schnee, Eis und Kälte.
Besonders die Menschen im Norden klagen über Depressionen und
Stürze als Folge des langen Winters. Die Stimmung im Süden
ist dagegen deutlich besser. Trotzdem soll jeder zweite Mitmensch in
unserem Ländle derzeit häufig gähnen und das am hell
lichten Tag.
In Norddeutschland gaben 53 Prozent der im Auftrag der DAK Befragten an, dass ihnen das Wetter „auf die Nerven“ geht. Fast jeder Fünfte erklärte, dass ihn der anhaltende Winter „richtig depressiv macht“. In Süddeutschland konnte dagegen die Mehrzahl der Menschen den Winter genießen. In Baden-Württemberg waren zum Beispiel nur 37 Prozent genervt - neun Prozent weniger als bundesweit.
Und doch, auch unser Markgräfler „Akku“ ist fast leer und bedarf einer großen Zahl an Kilowattstunden Sonnenlicht, damit wir die traditionelle Frühlingsmüdigkeit rasch überwinden. Zwar ist Frühjahrsmüdigkeit keine anerkannte „medizinische Diagnose“, doch gerade in Regionen mit starken jahreszeitlichen Temperaturschwankungen leidet fast die Hälfte der Menschen unter den Symptomen wie Abgeschlagenheit, Kreislaufschwäche, Stimmungsschwankungen oder Schlaflosigkeit.
„Gegen das Frühlingstief hilft ein Energie-Kick aus dem Mixer“, rät DAK-Ernährungsexpertin Silke Willms. Vitamine und Mineralstoffe aus frischen Power-Säften bringen uns auf Touren, denn Obst aktiviert den Kreislauf, senkt den Blutdruck und hebt die Laune, vor allem auch bei jenen Zeitgenossen, die am Frühlingsauftakt noch wenig Freude haben, denn noch werden sie von Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerzen, Leistungsschwäche, Unlust und Stimmungsschwankungen geplagt. Was hilft sind Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe.
Und ich, der Hund? Wenn alle meine Lieblingsbäume im Schnee stecken, wird „Gassi gehen“ ein Stress. Doch ich fühle es von der Schnauze bis zur Schwanzspitze, der Frühling ist da und er wird meiner Blase ziemlich gut tun. Wir Markgräfler Hunde begrüßen den Frühling allesamt mit einem beherzten „Wau-Wau“; auch unsere Frauchen gackern bereits mit Lust und Wonne, ja, selbst die Katzen zwinkern uns Hunden bereits keck entgegen und warten auf die gemeinsamen Wettrennen über Stock und Stein, beschnuppern Frühlingsluft und Frühlingserde. Wir blinzeln in die Sonne und winseln gelegentlich sogar ein Liedchen, hecheln hinter einem Schmetterling her und dann heißt’s verschnaufen und Zunge raus! Also, mit Schmackes dem Frühling entgegen - mit einem kleinen Nickerchen auf dem Sofa - wuff!
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