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Neujahrsempfang der Stadt Müllheim
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Mit Herz Müllheim vorantreiben
Volle Reihen im Saal des Bürgerhauses beim Neujahrsempfang der Stadt Müllheim. Doch bevor Astrid Siemes-Knoblich ihre Neujahrsansprache hielt, gab es neben der musikalischen Umrahmung durch Musikschülerinnen und -schüler, sowie der Stadtmusik noch einige Ehrungen verdienter Sportlerinnen und Sportler, sowie langjähriger Blutspender und -spenderinnen.
Auch würdigte Beigeordneter Günter Danksin nochmals Dr. Elisabeth Furch-Krafft, die für ihr karitatives und kommunalpolitisches Engagement Anfang Dezember 2011 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde. Die neue Bürgermeisterin von Müllheim, beziehungsweise die noch so genannte Amtsverweserin, Astrid Siemes-Knoblich, zeigte sich vergangenen Samstag sehr selbstbewusst bei ihrer Rede. Unbeeindruckt von den Geschehnissen um die angefochtene Wahl, sagte sie ganz klar, wie sie, gemeinsam mit dem Gemeinderat und der Bürgerschaft, Müllheim fit für die Zukunft machen will.
Dabei machte sie immer wieder deutlich, dass sie sich nicht als Einzelkämpferin sieht, sondern Synergien sucht, auch mit den Städten und Gemeinden im Umfeld. Für Müllheim stehe aber jetzt erst einmal eine nachhaltige Haushaltspolitik im Vordergrund, denn Geld werde ein wichtiger Motor für alle Zukunftsentwicklungen sein.
„Wir wollen 2012 die Restrukturierung unseres kommunalen Haushalts konsequent angehen, weil wir trotz einer durchaus guten Einnahmesituation am Ende immer zu wenig Geld haben, um notwendige und langfristige Zukunftsausgaben anzugehen", so Siemes-Knoblich. Ganz oben auf ihrer Agenda steht auch die Innenstadtentwicklung. Dabei will sie keine Insellösung, sondern alle Flächen mit einbeziehen, die frei sind, zur Verfügung stehen oder in den nächsten Jahren vielleicht anders genutzt werden können, wie beispielsweise das Alte Spital oder das Helios- und Tenckhoff Areal. Sie danke ihrem Amtsvorgänger Dr. Rene Lohs, dass er den Bau einer großen Kinderkrippe auf dem Helios-Areal auf den Weg gebracht habe. „Dies wird für mich persönlich ein echtes Projekthighlight in diesem Jahr werden", freute sich die neue Bürgermeisterin. Einen weiteren Schwerpunkt ihrer Arbeit sehe sie im Bereich der Bildung, da Bildung heutzutage ein wichtiger Standortfaktor sei. Dabei sprach sie den Bildungswettbewerb mit den Umlandgemeinden an, wenn 2016 die Schulbezirksgrenzen fallen. Sie wünsche sich für Müllheim neben der Musik- und Jugendkunstschule auch eine MINT-Schule, in der Kinder und Jugendliche frühzeitig an die naturwissenschaftlichen und technischen Themen herangeführt würden.
Großes Gewicht will sie in diesem Jahr auch auf den öffentlichen Personennahverkehr und den Ausbau der Rheintalbahn legen. "Hier haben wir in den letzten Jahren die Entwicklung ein wenig zu sehr an der langen Leine laufen lassen", sagte Astrid Siemes-Knoblich. Auch brach sie eine Lanze für Vereine und Hilfsorganisationen. Die ehrenamtliche Arbeit werde in Zukunft an Bedeutung gewinnen, weil angesichts leerer sozialer Kassen auch Müllheim wieder stärker darauf angewiesen sei, dass einer auf den anderen achte. „Unsere Vereine und Hilfsorganisationen verdienen daher die bestmögliche Unterstützung der öffentlichen Hand", erklärte Siemes-Knoblich. Abschließend forderte sie alle Mitbürger dazu auf, an einem Strang zu ziehen. Die Zukunftsaufgaben seien viel zu kompliziert, als dass bei ihrer Bewältigung auch nur auf einen Menschen verzichtet werden könne.
Kerstin Osygus

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Müllheims Bürgermeisterin Astrid Siemes-Knoblich hat sich für ihre Amtszeit viel vorgenommen
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Neujahrsempfang des Gewerbeverbands Bad Krozingen
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Mit erhobenen Hauptes ins Neue Jahr

Vollbesetzter Kurhaussaal beim Neujahrsempfang des Gewerbeverbands Bad Krozingen.
Beim Neujahrsempfang des Gewerbeverbandes Bad Krozingen herrschte fröhliche Stimmung im vollen Kurhaussaal. Die Liste der Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Kultur und Kirche war so lang, dass sich Karlheinz Burgert, Vorsitzender des Gewerbeverbands, und Bürgermeister Dr. Ekkehart Meroth die Begrüßung geteilt haben.
„Wir gehen mit erhobenen Hauptes ins Neue Jahr“, leitete Burgert seine Rede ein. Trotz des Unglücks in Fukushima und der finanziellen Turbulenzen, war für Bad Krozingen 2011 ein gutes Jahr. Es seien gute Voraussetzungen für Handwerk und Handel geschaffen worden. Ein Meilenstein für die positive Entwicklung sei der Ausbau des Gewerbegebietes an der L123 gewesen - die Eröffnung des neuen Hieber-Marktes im Oktober ein ganz besonderes Highlight für die Kurstadt. „Bad Krozingen ist ein gefragter Standort. Anfragen für weitere Ansiedlungen liegen bereits vor“, freute sich Burgert. Er geht davon aus, dass die Umsätze im Einzelhandel in diesem Jahr die 100 Millionen Euro Marke knacken.
In seiner Bilanz blickte er auch auf die Euroeinführung vor 10 Jahren zurück, die nicht einfach, aber letztlich auch positiv gewesen sei. Seither seien rund 800 neue Arbeitsplätze in der Kurstadt entstanden. Abschließend prognostizierte der Gewerbeverbandschef, dass sich das Erscheinungsbild von Bad Krozingen in den kommenden 10 Jahren entscheidend verändern werde. Sowohl innerörtlich als auch in der Peripherie würden umfangreiche Investitionsvorhaben zur weiteren Entwicklung der Stadt beitragen. Der Gewerbeverband werde dies aktiv mit unterstützen. Auch Bürgermeister Dr. Ekkehart Meroth zeigte sich mit der Entwicklung äußerst zufrieden. „Bad Krozingen hat sich in den vergangenen Jahren außerordentlich gut entwickelt“, so Meroth.
Die in Gesellschaft und Wirtschaft führenden Personen in Bad Krozingen würden heute in vielfältiger Weise Verantwortung über die eigenen Aufgaben hinaus übernehmen. Dies sei nicht selbstverständlich, bedankte er sich. Laut Meroth würden im nächsten Jahr die Weichen für die Zukunft gestellt, was gleichzeitig bedeute, gute neue Leute nachzuziehen, die aktiv an der Zukunft Bad Krozingens mitarbeiten und sich engagieren. Im Rahmen des Neujahrsempfang wurde der evangelische Pfarrer der Christusgemeinde, Gerhard Jost, nach 24 Jahren in den Ruhestand verabschiedet. In seiner Rede dankte er dem Gewerbeverband und der Stadtverwaltung, dass er immer auf offenen Ohren mit seinen Anliegen gestoßen sei.
Mit stehenden Ovationen würdigten die Anwesenden die Rede des Theologen. Für den musikalischen Rahmen sorgte der Musikverein Tunsel. Kerstin Osygus
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