Ausgabe 29.07.2010 vorherige | nächste

„Oskar“ nominiert

Der aus Bad Krozingen stammende Gerhard Daiger wurde zum 4. Mal in Folge von über drei Millionen Unternehmen in Deutschland für den „Oskar“ des Mittelstandes 2010 nominiert und zählt damit weiterhin zu den Top Unternehmern im Land.

Umfangreiche Unterlagen musste Senator h.c. Gerhard R. Daiger nach Aufforderung vorlegen, die neben wirtschaftlichen, innovativen und mittelständisch orientierten Gesichtspunkten auch soziale, ökologische und ehrenamtliche Kriterien enthalten mussten. Die Elf Landesjurys bestimmen nun die Finalisten eines jeden Landes. Die Finalisten für Baden-Württemberg werden zusammen mit Bayern, Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen am 18. September im Maritim-Hotel Würzburg zu der zum 16. Mal stattfindenden Auszeichnung bekannt gegeben. Aus allen bundesweiten Landesfinalisten werden beim Bundesball in Berlin mit viel Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit die Preisträger des bundesweiten Sonderpreises geehrt. Durchgeführt wird die alljährlich stattfindende Verleihung von der Oskar-Patzelt-Stiftung aus Leipzig. Bereits 2007 musste sich Senator Daiger mit einem Unternehmen mit 5000 Mitarbeitern messen lassen und wurde als Hersteller auf Anhieb unter die Top 3 des „International Best Factory Award“ gewählt. Gleichzeitig wurde der Hersteller für zahnärztliche Instrumente zu einem der besten Unternehmen seiner Klasse ausgezeichnet.

Die Oskar-Patzelt-Stiftung (Leipzig) ist Träger des Wettbewerbs gemeinsam mit Industrie- und Handelskammern (IHK), Handwerkskammern (HWK), Regierungspräsidien, Städten und Gemeinden; in Zusammenarbeit mit Ministerien und vielen anderen Institutionen und Verbänden sowie Medien.

Seit der Erstverleihung 1995 hat sich der „Große Preis des Mittelstandes“ zum wichtigsten deutschen Mittelstandswettbewerb entwickelt. Trotz krisenhafter weltwirtschaftlicher und volkswirtschaftlicher Entwicklungen hat der unternehmerische Mittelstand in den letzten Jahren Millionen neuer und zusätzlicher Arbeitsplätze geschaffen. Diese gewaltigen Leistungen werden in der Öffentlichkeit jedoch kaum wahrgenommen. Der Wettbewerb trägt zur öffentlichen Würdigung des Mittelstandes als Hoffnungsträger und Wirtschaftsfaktor bei, befördert die Netzwerkbildung im Mittelstand und popularisiert Erfolgsbeispiele. Mit der Nominierung von Firmen zu diesem Wettbewerb verbinden Kommunen, Institutionen und Verbände effektiv Wirtschaftsförderung und Regionalmarketing miteinander. Die Entscheidung zur Auszeichnung fällen Regionaljurys der zwölf Wettbewerbsregionen und eine Abschlussjury. Mehr als 200 Persönlichkeiten sind gegenwärtig in 13 Jurys aktiv engagiert.